Eltern- und Betroffenenseminar „Kleinwuchs nach SGA-Geburt einschließlich Silver-Russell-Syndrom“
Wochenendtreffen des LV Berlin / Brandenburg / Mecklenburg‐Vorpommern
2., erweiterte Auflage des Begleitkataloges „Betrachtungsweisen“ erhältlich
Niko Kappel aus Welzheim erfolgreich bei der Leichtathletik Junioren- WM in Olomouc (CZE)
Um die Versorgung der kleinwüchsigen Menschen dem heutigen Wissensstand anzupassen, hat der BKMF im Sommer 2007 das Deutsche Zentrum für Kleinwuchsfragen ( DZK ) in Bremen in Betrieb genommen. In diesem Zentrum werden die interdisziplinäre, bundesweite Information vorangetrieben sowie Beratungen und Schulungen von Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten, Therapeuten, Organisationen und Institutionen zum Thema Kleinwuchs mit seinen vielfältigen Auswirkungen, Besonderheiten und Erfordernissen durchgeführt.
Wir bitten Sie, unsere vielfältigen Aufgaben durch Ihre Mitgliedschaft oder eine Spende zu fördern; beides ist steuerlich absetzbar.
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Mit dem bundesweit einmaligen Modellvorhaben „Aufbau eines systematischen Informationsnetzwerk zur Beratung und Integration kleinwüchsiger Menschen in den Beruf“
leistet der BKMF e.V. einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Situation kleinwüchsiger Menschen.
Hier geht´s zur Homepage: www.bkmf-netzwerkberuf.de
Diesem neuen Angebot ging zunächst ein 4jähriges Projekt zur Erforschung der beruflichen Situation von kleinwüchsigen Menschen und anschließend das Projekt „Berufsorientierte Beratung in Kooperation mit arbeitsmarktpolitischen Institutionen“ voraus. Nach wie vor bestehen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Hemmnisse, kleinwüchsige Menschen einzustellen. Viele der jugendlichen Kleinwüchsigen haben große Schwierigkeiten einen Ausbildungsplatz zu finden, viele der erwachsenen Kleinwüchsigen sind arbeitslos. Die Betroffenen haben mit Unwissenheit, Ängsten und Vorurteilen vonseiten der Arbeitgeber zu kämpfen. Sie erhalten oft nur unter großer Mühe die Gelegenheit, ihre Arbeitsfähigkeit in Ausbildung und Beruf unter Beweis zu stellen. Im Projektverlauf wurde deutlich, dass die Situation bzw. Arbeitslosigkeit kleinwüchsiger Menschen in den neuen Bundesländern besonders gravierend ist. Die Projekterfahrungen zeigen deutlich, dass eine ganzheitliche Unterstützung und eine Stärkung kleinwüchsiger Menschen in allen Lebenslagen wichtig sind, als Grundlage für eine stabile berufliche und soziale Situation und damit zur Sicherung des Ausbildungs- und Arbeitsplatzes.
Im September 2006 ist das Projekt „Netzwerk zur beruflichen Integration“ gestartet. Die Dauer wird 3 Jahre betragen. Um die berufliche und soziale Situation kleinwüchsiger Menschen weiter zu verbessern, verfolgt das Projekt unter anderem folgende Ziele:
Die Projektmitarbeiter werden ein umfassendes bundesweites Informationsnetzwerk zum Thema Kleinwuchs aufbauen. Das Netzwerk basiert auf:
Die Information und Beratung der Betroffenen geschieht auch weiterhin in der Beratungs- und Geschäftsstelle.
Jérôme Ries
Rechtsanwalt
Toni Kroliczak
Diplom-Pädagoge